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Wissenschaftliches Qualitätsmanagement

Ziel des Qualitätsmanagements für die wissenschaftliche Arbeit des BfN ist es, eine gute wissenschaftsbasierte Politikberatung sicherzustellen, den Vollzug wissenschaftlich abzusichern und wissenschaftsbasierte Dienstleistungen auf dem aktuellen Stand der Forschung bereitzustellen. Aus diesem Grund muss das Qualitätsmanagement einer Ressortforschungseinrichtung neben den Regeln für die gute wissenschaftliche Praxis auch den Verwertungszusammenhang der wissenschaftlichen Erkenntnisse in den Blick nehmen. Hierfür hat das BfN eigens Leitlinien für die gute wissenschaftliche Politikberatung erarbeitet. 

Zum Controlling der wissenschaftlichen Arbeit wurden Qualitätsziele, Kriterien und Indikatoren in verschiedenen Leistungsbereichen entwickelt. Sie basieren zum Teil auf den von Böcher & Krott für die Ressortforschung des BMU entwickelten Qualitätskriterien und den Kriterien des Evaluationsausschusses des Wissenschaftsrats.

Die Forschung im BfN unterliegt darüber hinaus verschiedenen der Qualitätssicherung dienenden Mechanismen, u. a. dem Mehr-Augen-Prinzip bei der Abnahme und Prüfung von Forschungsberichten durch Fachbetreuer/-innen und Vorgesetzte sowie der regelmäßigen Präsentation und Erörterung der Ergebnisse auf Status- und Abschlusskolloquien. Insbesondere F+E-Vorhaben werden standardmäßig durch projektbegleitende Arbeitsgruppen (PAG) begleitet, in denen sowohl externe Wissenschaftler/-innen als auch Nutzer- und Anwendergruppen vertreten sind.

Zur Sicherung der wissenschaftlichen Expertise unterstützt das BfN in Zukunft als Baustein der Weiterqualifizierung seine Mitarbeiter/-innen darin, Gastaufenthalte in Forschungseinrichtungen zu absolvieren. Die Möglichkeit, Promotionsvorhaben im BfN durchzuführen, wurde ausgeweitet.

 

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Letzte Änderung: 28.02.2018

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